festival for arts & culture

Sonstiges Programm

Schall & Rauch

Schon mal eine bezaubernde Fee gesehen, die wunderschön schminken und auf Stelzen laufen kann und nicht ungern mit dem Feuer spielt?

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Franz Josef Hofer

Der Atelier- und Werkstattpädagoge aus Olang plant auch dieses Jahr künstlerische Aktivitäten mit den Kindern vor Ort. Dabei werden Kreativität und Einfallsreichtum der kleinen Künstler keine Grenzen gesetzt.


Il maestro di laboratori e workshop pitturerà insieme ai bambini cortecce che potranno essere utilizzate anche come pali della staccionata. Non sarà posto nessun ostacolo alla creatività e alla fervida immaginazione dei piccoli artisti.


„Creative Nature“

Samstag und Sonntag — ganztägig

Ausstellung von Naturfotografien

Wir mögen es, unsere Zeit im Freien zu verbringen, auf Bergspitzen zu stehen, den Wald zu erkunden und Tiere zu beobachten. Wir schauen der Sonne zu, wie sie auf und unter geht, und starren oft stundenlang in den Nachthimmel. Kurz gesagt, wir sind zwei junge Filmemacher / Fotografen, die eine Menge Zeit im Freien verbringen.

Lukas Schäfer, 24 Jahre, aus St. Georgen bei Bruneck.
„Ich will sehen, wie schön das Leben ist und es fühlen. Wenn ich draußen in der Natur bin und meine Runden auf den Bergen und im Wald drehe, werde ich immer wieder daran erinnert, wie faszinierend und magisch es ist, auf dieser Welt zu sein. Irgendwo hoch oben zu stehen und der Natur bei ihrem Spiel zuzuschauen, lädt mich immer wieder mit Kraft und wunderschönen Gefühlen auf.“

Daniel Tschurtschenthaler, 26 Jahre, aus Sexten.
„Am wichtigsten ist mir die Freude am Leben. Um 3 Uhr morgens aufstehen, um den Sonnenaufgang zu sehen oder die ganze Nacht wach sein und in den Sternenhimmel schauen … das liebe ich. Es sind Geschenke, die nur darauf warten, abgeholt zu werden. Manche Momente, die ich in der Natur erlebt habe, waren so unbeschreiblich verzaubernd, dass ich nicht aufhören kann mit dem, was ich gerade mache. Was man sucht – es lässt sich finden, was man unbeachtet lässt – entflieht!“

Beim diesjährigen kribiskrabis-Festival werden einige ihrer schönsten Naturbilder ausgestellt!


Lyrischer Wille

Samstag und Sonntag — ganztägig

LYRISCHER WILLE ist ein literarisches Übersetzungsprojekt der Südtiroler AutorInnenvereinigung. Der Raum Südtirol wird als Ort der Mehrsprachigkeit zelebriert, das Zusammensein und Ineinanderverwoben-Sein der mindestens drei Sprachen ausgekostet und das darin innewohnende Potential für ein gesellschaftliches Zusammenleben literarisch erahnt. Mit literarischen Mitteln wird vorgeführt, welche Faszination und Schönheit Mehrsprachigkeit bereit halten kann, sowohl für die Lebenswelt im Allgemeinen, als auch für das sprachliche Tun (Sprechen, Schreiben, Denken) im Besonderen. In sieben Zyklen übersetzen sich (Gedicht > Übersetzung > Übersetzung etc.) rund 50 AutorInnen gegenseitig in elf Sprachen (Arabisch, Albanisch, Ladinisch, Bosnisch, Italienisch, etc.). Das Übersetzungsprojekt erscheint im Winter 2017 als Buch. Beim kribiskrabis können Sie einem Zyklus in Form einer Audioinstallation lauschen.


Dogʼs Life

Sonntag, 27.08.
17.30 Uhr
Turnhalle

Objekttheater und Konzert basierend auf Karel Čapeks „Life of a puppy“

Autor, Musik, Puppenspieler: Matija Solce

Es geht darin um die Puppe Dašenka und ihr Verständnis von der Welt der Menschen aus einer Hundeperspektive, die die Puppe einnimmt. Doppeldeutigkeit des sozialen Systems, Vergleiche zwischen der politischen Welt von Čapek in den 30er Jahren und der postmodernen Welt von Matija Solce verleihen der Geschichte eines Hundes, der das Licht der Welt erblickt, die nötigen kritischen Punkte. Begonnen bei Solceʼs Lieblingsfigur, dem Tod, in der Rolle von Mutter Natur, nehmen wir die Sensibilität und Verspieltheit sowie heftige politische Themen wie Holokaust und Nazi- Propaganda, die auf komische Art und Weise mit der heutigen Manipulation der Massenmedien in Verbindung gesetzt werden.
Klanglandschaften, die mit Hilfe der loop station erzeugt werden, verwandeln Situationen in Atmosphären, Figuren in Melodien und Performances in Konzerte.
Empfehlenswert für Erwachsene und jüngeres Publikum ab 12 Jahren.

Matija Solce, geboren am 2. Juni 1981 in Slowenien, ist Musiker, Puppenspieler, Theaterspieler, Theaterregisseur, „Puppenprofessor“, Festivalorganisator und Aktivist mit Abschluss an der Prager Theaterakademie (DAMU) in alternatives Theater und Puppentheater. In seinem Schaffen verbindet er Musik und Theater, deswegen verwandeln sich seine Konzerte häufig in interaktive Theaterperformances oder seine Puppentheater werden zu musikalischen Kompositionen.
Er gründete Teatro Matita im Jahr 2002, nachdem er bei Bruno Leone in Napoli gelernt hatte. Seine Aufführungen „E Beh?“ (2002) und „Little Night Tales“ (2003) waren Riesenerfolge und wurden auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt.
Im Frühling 2008 erhielt er den Golden Bird Award, der wichtigste Preis in Slowenien für junge innovative/talentierte Künstler in der Kategorie Visual Art.
Nach 10 Jahren Klavier begann Matija Akkordeon in verschiedenen Musikgruppen zu spielen. So lernte er verschiedene Volksmusik-Stile kennen. Sein Repertoire enthält Balcan-music, Klezmer, Irish, Breton and Nordic Folk, Gypsy Music und noch vieles mehr. Auf dem kribiskrabis-Festival ist er auch als leader der Musik-Theater-Gruppe Fekete Seretlek zu sehen. Weiter spielt er mit anderen Musikern in verschiedenen Formationen: mit dem indischen Sänger Mahesh Vinayakram, mit der schwedischen Geigerin Sofia Högstadius und dem Perkussionisten Stefan Hedborg als Trio „The Breaks“, mit dem chilenischen Musiker Nano Stern als Duo „Folkoholics“, mit Brina Vogelnik in der Band „Grad Gori!“, mit Sabina Khan, Vinayak Nelke, Nika Solce und weiteren in der Band „Zamee“.

Mit seinem Akkordeon und einem Koffer voller Puppen reist er um die Welt…


Mathias Novovesky — Kabarett

Sonntag, 27.08.
15.30 Uhr
Turnhalle

Mathias Novovesky, aus dem aufstrebenden Wiener Kabarettduo Maurer & Novovesky, kann es auch im Urlaub nicht lassen, sein kabarettistisches Unwesen zu treiben. Mit bissigem Stand-Up und sommerlich heißen Grüßen kommt er auch zum kribiskrabis auf ein kurzes Intermezzo.